Dahlen - Tor zur Dahlener Heide
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Schwarzer Kater & Radegast
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Scharzer Kater

© Löwe

 
 
 
 

Wie der Ort zu seinem Namen kam:

Über der Haustür eines Gebäudes an der Kreuzung Luppa - Bortewitz - Hainstraße zeigen sich heute noch Spuren eines schwarzen Katerbildes ab, nach dem dieser Ortsteil Dahlens seinen Namen hat. Zur Entstehung dieses etwas merkwürdigen Namens folgende Sage:

Vor vielen hundert Jahren sei dieses Haus, welches das Vorwerk von Börln bildete, eine beliebte Herberge für Kaufleute gewesen. Sie benutzten die alte Salzstraße, die hier vorbeiführte. Zu den vielen Reisenden, die in der Schenke des Wirtes Neubarth Rast machten, zählte auch der Italiener Philippo. Philippo war ein rechter Tausendsassa. Durch allerlei Zaubereien vertrieb er den anderen Gästen die langen Abende. Mit seinen harmlosen Späßen verdiente er sich ein ordentliches Trinkgeld, dass er aber sehr bald wieder verlor, weil ihn der "Sauf- und Spielteufel" zwickte. Eines späten Abends wollte sich Philippo zur Ruhe begeben, als ihn der Schankwirt, der im Rufe eines ausgesprochenen Geizhalses stand, zu einer Flasche "Roten" einlud, um ihn "abzufüllen". Im Würfelspielen habe er den betrunkenen Italiener seines letzten Hellers beraubt. Am anderen Morgen traute der verschlagene Gastwirt seinen Augen nicht, als er die Hauswand seiner Schenke betrachtete: Offenbar aus Rache hatte Philippo einen deftigen Abschiedsgruß hinterlassen, nämlich ein katzenjämmerliches Bild! Vorbeiziehende Handwerksburschen zeigten auf das Haus und riefen lachend herüber: Ihr habt ein seltsames Herbergsschild, Herr Wirt vom "Schwarzen Kater". Es heißt, dass das "Kunstwerk" nicht mehr beseitigt werden konnte.
(J. Fritscher - Rundblick 1965)

 

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