Dahlen - Tor zur Dahlener Heide
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Landesbuche / Mordteich / Sieben Quellental
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Die Landesbuche

Sie soll im Jahre 1816, bei der Abtrennung großer Teile Sachsens an Preußen schon 160 jahre alt gewesen sein, demnach weit über 300 Jahresringe zählt. Der Zahn der Zeit, Alter und Sturm, haben den dicken Stamm gespalten und Teile der mächtigen Krone zu Boden geworfen.

Diese markante Rotbuche (Fagus sylvatica) erhielt nach der damaligen Grenzfestlegung 1816 zwischen Preußen und Sachsen den Namen

"Sächsische Landesbuche"

weil sie an der alten Sitzenrodaer Landstraße steht und damit am Beginn des Grenzbereiches.
Die "Sächsische Landesbuche" war bereits damals als "Überständer" ein stattlicher dreigeteilter Baum von über 160 Jahren.

P1050259

© loewe

 
 
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© loewe

Der Mordteich

Dieser Teich, am Hakenweg zwischen Schmannewitz und Sitzenroda gelegen, am unteren Ende eines anschließenden ehemaligen Torfstiches wurde nach der Austorfung angelegt bzw. angestaut. durch die sprachliche Überlieferung einer Legende, die im "Der Sagenschatz des Königreiches Sachsen" von Grässe festgehalten ist, wurde aus dem Moorteich der "Mordteich".

Legende

"Bei Schmannewitz, einem zu Dahlen bei Oschatz gehörigen Dorfe, dass seinen Namen von dem dort in einem Haine von den Daleminziern verehrten Gott Schwantewitz empfing, befindet sich ein Teich, der Mordteich genannt, wo einige Jungfrauen, die ihre Unschuld sich nicht hatten rauben lassen, ermordet wurden waren und heute noch umgehen sollen. Dadurch, dss jeder vorübergehende ein Reis auf ihre Grabstätte warf, schreibt sich die bedeutende Erhöhung des Bodens."

Eine weitere Sage berichtet, dass hier zwei Fleischergesellen, ein Mädchen umbrachten und anschließend ihre Hände im Teich wuschen. Jährlich in der Mordnacht färbe sich das Wasser blutrot.

 
 
H-Buche

© Löwe

Ein besonders eindrucksvoller Talgrund - das Flächennaturdenkmal "Sieben-Quellental" - befindet sich südlich von Sitzenroda. Das Tal hat sich tief in die Landschaft eingegraben. Ursache dafür sind, wie der Name schon sagt, sieben klare Hagquellen, die auf engstem Raum entspringen und sich zu einem Bach vereinigen.

Großartige Buchengruppen prägen das Bild im Talgrund, wobei die "H-Buche", welche durch Äste in H-Form miteinander verwachsen sind - eine Seltenheit der Natur darstellt.

 

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